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 Vorteile der Induktivrohrbiegung Komplizierte
Bogensysteme werden maßgenau in der Werkstatt vorgefertigt. Acht Biegungen in ein Rohr, ggf. auch mehr,
sind durchaus keine Seltenheit. Die Anzahl von Schweißnähten verringert sich. Demzufolge auch die begleitenden
Arbeitsschritte, z. B. Glühen, Prüfen usw. Auf Grund der Wärmebehandlung nach dem Biegen, falls erforderlich,
wird ein homogener Werkstoffzustand eingestellt. Das Langzeitverhalten des induktiv gebogenen Spoolsystems
ist deutlich besser gegenüber dem geschweißtem Spoolsystem.
Detaillierte
Vorteile An Beispiel eines Spoolsystems, mit - Abmessung
244,5 x
20;
- Biegewinkel 70° x 85° x 90°;
- Biegeradius Rm = 500;
- Werkstoff
X 10 CrMoVNb 9-1 (P 91)
I.
Aufwendungen für Herstellung und Prüfungen
| 1.
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Materialbeschaffung
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1 Rohr 244,5 x 20 mit entsprechender Länge
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1 Rohr entsprechend lang 3 Einschweißbögen 90° Rm= 380
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| 2.
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Zuschnitt
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ohne
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5 Sägeschnitte am Rohr 2 Bögen auf 70° und 85° nacharbeiten.
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| 3.
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Schweißkanten anarbeiten
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nur 2; für Montageanschlüsse
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8 x Rohr; 6 x Bogen
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| 4.
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Spoolherstellung
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Induktivbiegen mit CNC - Steuerung in einem Arbeitsgang hintereinander
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Vorwärmen auf ca. 200°C und Schweißen von 6 Rundnähten - Schweißzusatzwerkstoffe - Schweißarbeitsgase
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| 5.
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Wärmenachbehandlung
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Vergüten des kompletten Spools im Glühofen
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Spannungsarmglühen aller Schweißnähte; meist einzeln
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| 6.
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Oberflächenbearbeitung
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Sandstrahlen innen und außen
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Sandstrahlen innen und außen Schweißnähte alle schleifen für ZfP
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| 7.
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Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung - ZfP
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100% Sichtprüfung 100% Magnetpulverprüfung der Biegezugzone 100% Härteprüfung in jeden Bogen 3 mal
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100% Sichtprüfung 100% Magnetpulverprüfung aller Schweißnähte 100% Durchstrahlungsprüfung aller Schweißnähte 100% Härteprüfung jeder Schweißnaht 5 mal
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| 8.
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Zerstörende Werkstoffprüfung
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1 Zugversuch und 1 Kerbschlagversuch
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im Rahmen der Bogenherstellung ebenso
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| 9.
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Dokumentation
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Zeitaufwand ca. 15 min.
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Zeitaufwand ca. 30 min.
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| 10.
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Lebensdauerüberwachung während des Betreibens der Anlage, je nach Anforderung
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mind. 1 Bogen
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mind. 1 Bogen und zusätzlich 6 Schweißnähte
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II.
Qualitätsmerkmale
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Werkstoffzustand
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gleichmäßige Gefügestruktur
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ungleichmäßige Struktur durch Schweißnahtbereiche und Bogenstücke
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| 2.
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Maßhaltigkeit
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entsprechend den Anforderungen
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mit Kompromiß bei dem Biegeradius
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| 3.
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Langzeitverhalten - Zeitstandfestigkeit
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optimale Kennwerte im gesamten Bauteil
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verminderte Werte im der Wärmeeinflußzone neben der Schweißnaht
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